Spende über 3.500 Euro ermöglicht Sportkurs für psychisch Kranke

Westerburg/Hachenburg. Die Stiftung „Hilfe zur Selbsthilfe“ der Westerwald Bank unterstützt die Tagesstätte für psychisch Kranke des Diakonischen Werks Westerwald mit einer Spende von 3.500 Euro. Damit kann die Tagesstätte für die Dauer von einem Jahr wöchentlich einen Sportkurs für 15 bis 20 ihrer Besucher anbieten. Die Einrichtung bietet eine teilstationäre, wohnortnahe Betreuung und Versorgung erwachsener, insbesondere chronisch psychisch erkrankter Menschen an.

Der Sportkurs wird regelmäßig in den Räumen der Westerburger Kreuz-Punkt GmbH angeboten. „Dabei gibt es zwei Gruppen: Die einen nehmen am laufenden Gerätetraining im Fitnessstudio teil, die anderen machen gemeinsame Übungen und Gymnastik in der Gruppe“, erläutert Kreuz-Punkt-Geschäftsführer Christian Rudolph. Die Möglichkeit, im laufenden Betrieb im Studio zu trainieren, dient der Integration und dem Abbau von Hemmungen. Hierzu sind die Rückmeldungen durchweg positiv: Die Teilnehmer berichten von verbesserter Bewegungsfähigkeit, größerem Selbstvertrauen und der Möglichkeit, abschalten zu können.

Die meisten Teilnehmer, so Wilfried Kehr, Leiter des Diakonischen Werkes, sehen dem Sportkurs am Montag schon am Wochenende mit Freude entgegen. Kehr nahm den symbolischen Spendenscheck von Julia Groß, Vorsitzende des Stiftungsvorstandes, entgegen. „Im Fokus der finanziellen Unterstützung stehen unverschuldet in Not geratene Menschen aus der Region. Um finanziell genau dort unterstützen zu können, wo dringend Hilfe benötigt wird, schließen wir uns oftmals mit anderen gemeinnützigen Organisation, wie in diesem Fall dem Diakonischen Werk, zusammen“, erläuterte Julia Groß. Um durch die Westerwald Bank Stiftung unterstützt zu werden, ist ein Antrag nötig, der die individuelle Notlage bzw. das jeweilige Projekt, seine geplante Finanzierung und die erwünschte Unterstützung beschreibt.

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