Diakonie lädt am 31. Januar zum Austausch in den Ratssaal ein
Im Zukunfts-Café gemeinsam Ideen für Westerburg entwickeln
Diakonie lädt am 31. Januar zum Austausch in den Ratssaal ein
Westerwaldkreis. Menschen, die die Zukunft der Stadt Westerburg mitgestalten wollen, sollten sich den 31. Januar vormerken: An diesem Tag lädt die Regionale Diakonie Westerwald um 15 Uhr zum „Zukunfts-Café“ in den Ratssaal ein. Dort geht’s um Themen, die in und für Westerburg wichtig sind. Gemeinsam entwickeln die Gäste Ideen, die der Stadt und dem Miteinander guttun.
Initiiert hat das Zukunfts-Café das Diakonie-Projekt „mitWIRken“, das sich der Integration und der Teilhabe im Sozialraum widmet. Deren Mitarbeitende Kai Zander und Karin Klein erklären, was das Ziel des Treffens am 31. Januar ist: „Was wird als Stärke, was als Herausforderung in Westerburg wahrgenommen? Was verbindet die Menschen in der Stadt? Und wie können wir in Westerburg gut zusammenleben – unabhängig davon, ob Menschen schon lange hier wohnen oder neu sind. Diesen Fragen wollen wir uns gemeinsam mit den Gästen widmen“, sagt Kai Zander.
Dabei sehen sich die beiden Diakonie-Mitarbeitenden als Moderatoren. „Wir sind ErmöglicherInnen. Die Ideen sollen aus der Bevölkerung kommen – von den Menschen, die sich im Zukunfts-Café austauschen. Das Team von ,mitWIRken‘ unterstützt, gibt Expertise weiter und kann helfen, wenn es zum Beispiel um Fördermöglichkeiten geht“, sagt Karin Klein. Stichwort Förderungen: Emily Elsenbroich (Leader Westerwald) wird an diesem Tag als Gast über Unterstützungs- und Entwicklungsmöglichkeiten im ländlichen Raum sprechen.
Das erste Zukunfts-Café ist freilich nur ein Auftakt. Karin Klein und Kai Zander hoffen, dass daraus regelmäßige Treffen entstehen, die die Ideen weiterführen und Pläne in die Tat umsetzen. Die nächsten Zusammenkünfte sollen dann im Café des Teilhabezentrums WällerLand stattfinden, dem Diakonie-Café im Herzen Westerburgs. „Das ist der ideale Ort für solch ein Projekt“, findet Kai Zander. „Es ist ein Platz für alle – ganz niedrigschwellig; egal, wie alt sie sind, woher sie kommen oder ob sie beeinträchtigt sind oder nicht.“
Der Auftakt findet aber bei Kaffee und Kuchen im Ratssaal statt. „Wir haben bereits jetzt so viele Anmeldungen, dass der Platz im Café nicht reichen würde“, sagt Karin Klein zufrieden. Diejenigen, die gemeinsam Ideen für Westerburg entwickeln wollen, können trotzdem noch teilnehmen und sich zeitnah bei ihm anmelden: kai.zander@regionale-diakonie.de oder Telefon 02663/943063. (bon)